Schlagwort Nr.: 3420
Titel: Äußerung Giolittis zum Kriegseintritt Italiens 1915
Kommentar: Die Frage, ob Italien auf der Seite der Entente gegen die Mittelmächte in den Krieg eintreten sollte, wurde im Winter und Frühjahr 1915 kontrovers diskutiert. Der ehemalige italienische Ministerpräsident Giovanni Giolitti war der Auffassung, dass Italien auch ohne Krieg "molto", also "viel" erreichen könne, womit er territoriale Gewinne auf Kosten Österreich-Ungarns, namentlich das Trentino, meinte. Aus diesem "molto" wurde im Laufe der Debatte das berühmte "parecchio", also "ziemlich viel".
Quelle:

MALAGOLI, Olindo, Conversazioni della Guerra 1914-1919, Bd. 1: Da Sarajevo a Caporetto, Mailand / Neapel 1960, S. 42, in: https://archive.org (Letzter Zugriff am: 18.06.2018) .

Literatur:

AFFLERBACH, Holger, Vom Bündnispartner zum Kriegsgegner. Ursachen und Folgen des italienischen Kriegseintritts im Mai 1915, in: HÜRTER, Johannes / RUSCONI, Gian Enrico (Hg.), Der Kriegseintritt Italiens im Mai 1915, München 2007, S. 53-72, hier 65.

Online seit: 10. September 2018
Empfohlene Zitierweise:
Äußerung Giolittis zum Kriegseintritt Italiens 1915, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Schlagwort Nr. 3420, URL: <www.pacelli-edition.de/Schlagwort/3420> (Datum 19. Oktober 2018)
Letzte Änderung: 10. September 2018
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